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Apostillen und Legalisationen

Definition

Unter Legalisation ist ein förmliches Verfahren zu verstehen, bei der durch die diplomatische oder konsularische Vertretung eines Staates, in dem eine ausländische öffentliche Urkunde zu Beweiszwecken verwendet werden soll, die Echtheit der Unterschrift, die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner gehandelt hat und gegebenenfalls die Echtheit des beigedrückten Siegels bestätigt wird (vgl. die Definition in Artikel 2 des Haager Übereinkommens zur Befreiung ausländischer Urkunden von der Legalisation vom 5. Oktober 1961 (BGBl. 1965 II S. 875).

Die Apostille ist die Beglaubigungs- oder Legalisationsform, die zwischen den Vertrags- oder Mitgliedstaaten des multilateralen Übereinkommens Nummer 12 der Haager Konferenz im Jahre 1961 eingeführt wurde. Die Vereinfachung des Rechtsverkehrs, die mit diesem Übereinkommen damals erreicht werden konnte, trägt heute wesentlich zur Entwicklung der Globalisierung bei, wenn sie internationale Wege rasch und unbürokratisch ermöglicht.

Weitere Informationen hält die Homepage des Deutschen Notarinstituts sowie die Homepage der Haager Konferenz bereit.

 Arbeitshilfen Deutsches Notarinstitut

 Haager Konferenz

Zuständigkeit

Das Landgericht Frankfurt am Main ist für die Beglaubigung von (orts-)gerichtlichen und notariellen Urkunden zum Zwecke der Legalisation sowie für die Ausstellung von Apostillen zuständig.

Neben den Landgerichten beglaubigen in Hessen auch die Regierungspräsidien Urkunden zum Gebrauch im internationalen Rechtsverkehr.

Die folgende Tabelle soll Ihnen eine Übersicht der verschiedenen Zuständigkeiten geben.

Urkunden

Landgericht Frankfurt / Main

Regierungspräsidium Darmstadt

Bundesverwaltungsamt Köln

Eigene Urteile und Beschlüsse sowie solche der Amtsgerichte im Bezirk

Beglaubigte Abschriften der Ortsgerichte im Bezirk

Urkunden der Notare im Bezirk

Übersetzungen von ermächtigten Übersetzern

 

Urkunden der Standesämter, Gemeinde- und Stadtverwaltungen, Kreisverwaltungen, Finanzämter, Schulämter, Schulen und Hochschulen, Gesundheits- und Veterinärämter, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern

Polizeiliche Führungszeugnisse

Beglaubigungen für Urkunden der Bundesbehörden

Endbeglaubigungen durch Aufgabenübertragung durch das Außenministerium

Für die Beglaubigung von Unterschriften wenden Sie sich bitte an die Ortsgerichte oder Notare in Ihrer Nähe.

 

Erreichbarkeit

Beim Landgericht Frankfurt am Main sind folgende Ansprechpartner für Sie da:

Telefonnummer

Zimmer

Sachbearbeiter/in

(069) 1367 - 2860

250 Gebäude B

 

Sprechzeiten:

Montag bis Freitag von 8:00 Uhr – 12:00 Uhr

 

Antrag

Sie können Ihren Antrag innerhalb der Sprechzeiten persönlich abgeben bzw. zu Protokoll geben. Oder Sie richten einen Antrag auf dem Postweg an:

Landgericht Frankfurt am Main
Abteilung Apostillen / Legalisationen
Gerichtsstraße 2

60313 Frankfurt am Main

Bitte geben Sie in Ihrem Antrag das Land an, in welchem die Urkunde benötigt wird.

Die Bearbeitungsdauer beträgt ein bis zwei Tage.

 

Kosten

Apostille Legalisation


18,- €
Gebührenpauschale gem. KV 100 zur JVKostO i.V.m. HJKG


20,- €
Gebührenpauschale gem. KV 1310 z. JKostO

 

Links:

Auswärtiges Amt 

RP Darmstadt 

Bundesverwaltungsamt Köln 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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